Year 30 zeigt schon im Entwurf, wo ein Gebäude im Betrieb teuer, mühsam oder riskant wird: am IFC-Modell und bei jeder Variantenentscheidung. Mit Bandbreiten statt Scheingenauigkeit und einer Quelle hinter jeder Zahl.
Bodenbelag, Glasanteil, Technikraum, Schachtlage: Diese Entscheidungen triffst du in wenigen Minuten. Ihre Folgen tragen Betreiber und Bauherr über Jahrzehnte. Geometrische Kollisionen prüft heute jedes Büro. Betriebliche Kollisionen prüft kaum jemand, weil das Wissen dazu beim Facility Management liegt und nicht am Tisch, wenn entschieden wird.
Ein Technikraum, zwei Geräte, eine Tür. Alles regelkonform gezeichnet.
Der Kessel ist 1,10 m breit, die Tür hat 0,90 m Lichte. Beim Tausch heißt das: Wand aufbrechen. (Beispiel am simulierten Modell)
WARTUNGKein Platz zum Warten.Der Kessel steht, aber niemand kommt an die Wartungsseite.
TAUSCHKein Weg zum Tauschen.Haustechnik wird während der Lebensdauer des Gebäudes mehrfach getauscht. Passt sie dann durch Tür und Gang?
DATENKeine Daten für den Betrieb.Räume ohne Bodenbelag, Anlagen ohne Hersteller: Das CAFM startet leer.
Betriebliche Kollisionsprüfung für dein IFC-Modell. Findet fehlende Wartungsfreiräume, zu enge Einbringwege, unzugängliche Schächte und Lücken in den Raumdaten. Die Befunde gehen als BCF zurück in Archicad, Revit oder Allplan.
Vergleicht Entwurfsvarianten über 30 oder 50 Jahre: Investition, Folgekosten nach ÖNORM-B-1801-2-Kostengruppen, Ersatzzyklen, Barwert und Break-even. Immer als Bandbreite von günstig bis ungünstig.
R05 → FassadenreinigungEin Befund im Modell führt direkt zur passenden Karte. Aus „hier stimmt etwas nicht“ wird „das kostet es, das bringt die Alternative“.Acht Prüfregeln aus der Praxis des Facility Managements. Jede Regel nennt ihre Schwelle, ihre Quelle und ihre Grenzen.
Orientierungswerte, keine normative Prüfung und kein Ersatz für die Fachplanung. Die Schwellen werden im Pilot mit dir kalibriert.
Jede Karte ist eine wiederkehrende Entwurfsentscheidung mit zwei bis vier Optionen. Du siehst, was jede Option über die Lebensdauer kostet, wann sie ersetzt wird und ab welchem Jahr sich die teurere Investition rechnet. Die gewählte Option samt Begründung landet im Lebenszyklus-Dossier für den Bauherrn.
Aus Archicad, Revit, Allplan oder Vectorworks. Eine Exportanleitung bekommst du von uns.
Bericht mit Schweregrad, Begründung und Lösungsvorschlag. Jeden Befund annehmen oder mit Begründung verwerfen.
BCF importieren, korrigieren, erneut prüfen und sehen, was behoben ist.
Jeder Wert hat ein Minimum, einen typischen Wert und ein Maximum.
Herausgeber, Jahr oder ausdrücklich „Schätzung“. Was nicht kalibriert ist, steht so da.
IFC rein, BCF und JSON raus. Kein Lock-in, keine neue Planungssoftware.
Kosten, Zyklen und Schwellen kommen aus einer gepflegten Wissensbasis, nie aus einem Sprachmodell.
So sieht eine Zahl in Year 30 aus:
Quelle: Orientierung an Nutzungsdauertabellen BBSR/BNB 2017. Status: nicht kalibriert, Einzelwerte werden vor dem Pilot gegen das Original geprüft.
Datei: decisioncards/data/at/bodenbelag-buero.yaml
Das hochgeladene Modell wird direkt nach der Prüfung gelöscht. Gespeichert werden nur die Befunde, und auch die nur 24 Stunden.
Für Projektleitung und Partner:innen, die Varianten begründen und Betriebsprobleme finden wollen, bevor sie gebaut sind.
Pilotbüro werdenFür alle, die ihre Gebäude langfristig halten und wollen, dass schon im Entwurf an den Betrieb gedacht wird.
Für Hochschulen, die Facility Management am eigenen Entwurf der Studierenden unterrichten wollen.
Von März bis Juni 2027 prüfen wir Year 30 an echten Projekten. Wir suchen Büros in Österreich mit einem Projekt in Entwurf oder Einreichung.
Wir nehmen drei bis fünf Büros auf. Bewerbung bis [Datum].
Patrick Jaritz ist Architekt, hat einen MBA in Facility Management und unterrichtet Facility Management für Architekturstudierende. Year 30 übersetzt dieses Wissen in ein Werkzeug, das am Entwurfstisch funktioniert.
Nein. Year 30 liefert Orientierungswerte mit Quelle und Bandbreite. Es ersetzt weder Normprüfung noch Fachplanung.
Für die Entscheidungskarten nicht. Für Ops-Check brauchst du einen IFC-Export, idealerweise mit Räumen (IfcSpace).
Alles, was IFC 2x3 oder IFC 4 exportiert, etwa Archicad, Revit, Allplan und Vectorworks. Die BCF-Befunde lassen sich dort wieder importieren.
Es wird direkt nach der Prüfung gelöscht. Nur die Befunde bleiben, und auch die nur 24 Stunden.
Im Pilot nichts. Das Preismodell danach entwickeln wir mit den Pilotbüros.
Aus öffentlichen Quellen wie den Nutzungsdauern des BBSR, aus Herstellerangaben und aus Erfahrungswerten. Jede Zahl zeigt ihre Quelle. Was noch geschätzt ist, ist als Schätzung markiert.
Wir starten in Österreich. Weitere Länder folgen später.
Finde die Betriebsprobleme, solange sie noch Striche im Plan sind.
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